21Okt/19

F1: Urach bezahlt Lehrgeld in Deizisau

Trotz einer guten ersten Halbzeit, bei der die Uracherinnen nur mit einem Tor zurücklagen (13:14), musste sich der TSV gegen die HSG Deizisau/Denkendorf mit (29:24) auswärts geschlagen geben.

Die Handballfrauen aus dem Ermstal begannen die Partie mit einem starken 3:0-Lauf und zeigten ihren starken Willen, obwohl man mit einem dezimierten Kader an den Neckar reisen musste. Mutige Aktionen aus dem Rückraum und ein gutes Zusammenspiel mit dem Kreis, welches auch zu Siebenmetern führte, brachten den TSV immer wieder in Führung. Aber leider konnte man den Gegner nicht richtig abschütteln und bekam zu einfache Gegentore aufgrund fehlender Absprache und Leichtsinnigkeit in der Defensive. Die erfahrene und eingespielte Mannschaft der HSG Deizisau/Denkendorf nutze dies konsequent zu ihrem Vorteil und erreichte somit eine knappe Führung zum Ende der ersten Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit der Partie kamen die Ermstälerinnen wie so oft leider schwach ins Spiel. Obwohl der kleine, junge Kader aus Urach sich in den ersten 30 Minuten überraschend gut geschlagen hat, konnte in der zweiten Halbzeit das Niveau nicht gehalten werden und brach sowohl in Punkto Schnelligkeit als auch Konzentration ein. Dies zeigte auch der 4:0-Lauf der Heimmannschaft. Hinzu kam die schlechte Trefferquote, denn die Frauen 1 des TSV schossen den gegnerischen Torhüter sprichwörtlich - trotz klarer Torchancen - zum König. Schlussendlich siegte der besser eingespielte Gegner und der noch nicht so erfahrene Kader aus Urach musste sich geschlagen geben. Eine ärgerliche Niederlage, die die Uracher Mannschaft jedoch nicht zurückwerfen wird.

Fazit von Trainer Marco Melo: „Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt und haben sowohl im Angriff als auch in der Abwehr das umgesetzt, was ich wollte. Trotzdem haben wir uns zu wenig belohnt. In der zweiten Halbzeit sind wir im Angriff ohne Druck und mit zu wenig Tiefe in die Lücken gegangen. Und leider scheiterten wir dann bei wichtigen Chancen am Torhüter.“

Nun haben die Frauen 1 zwei spielfreie Wochen, in denen sie ihren Akku aufladen können und sich auf das nächste anspruchsvolle Spiel vorbereiten werden. Außerdem wird man versuchen, möglichst mit dem gesamten Kader zu trainieren, um sich wieder richtig einzuspielen. Als nächster Gegner steht der aktuelle Tabellenführer TV Weilstetten vor der Tür. Am Samstag, dem 09.11.2019, wird wie gewohnt um 18:00 Uhr in Urach das Spiel starten. Viele Zuschauer wären natürlich eine große „Bereicherung“ für die Uracher Frauen. Daher kommt in die Ermstalhalle und feuert uns kräftig an!

Für Urach spielten: Eble, Herrmann (2), Matziol (2), Deutscher (8), Klein (2), Hofmann, S. Jud, Mägdefrau (1), Geiger, Endele (1), F. Jud (5), Prinz (4)

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14Okt/19

F1: Punkteteilung gegen Biberach

Am vergangenen Samstag spielte die erste Frauenmannschaft des TSV Urach daheim gegen die TG Biberach. In einer spannenden Partie mit vielen Höhen und Tiefen erzielten unsere Frauen am Ende ein Unentschieden.

Zu Beginn zeigten sich zwei ausgeglichene Mannschaften die beide eine gute Abwehr stellen konnten und auch im Angriff Stärke zeigten. Durch einen schnellen und taktisch guten Angriff und wenig Fehler schafften es unsere Uracher Mädels bis zur 18. Minute mit 6 Toren in Führung zu gehen. Doch auch die Biberacher schliefen nicht und konnten somit bis zur Halbzeitpause wieder auf 3 Tore aufholen.

Nach einer motivierenden Ansprache von Trainer Marco Melo in der Kabine gingen unsere Mädels voll auf motiviert und konzentriert in die zweite Halbzeit. Doch auch die Gegner hatten anscheinend Kraft und Motivation getankt und schafften es somit nach nur 15 Minuten auf einen Spielstand von 18:18 auszugleichen. Ab der 45. Minute stellte sich somit ein spannender, von Nervenkitzel geprägter Spielverlauf dar bei dem die Tore immer ausgeglichen waren und sich nichts mehr geschenkt wurde. Am Ende fehlte dann tatsächlich das Quäntchen Glück und die Gegner konnten in den letzten 5 Sekunden mit einem Tempo Gegenstoß zum Unentschieden ausgleichen (22:22).

Doch obwohl unsere Uracher nur einen Punkt erzielen konnten haben sie bis zum Schluss gekämpft und gezeigt, dass sie obwohl sie nicht vollzählig waren und nun die erste Saison in der Württemberg Liga spielen, mit Zusammenhalt und auch dank Trainer Marco Melo, der immer an seine Mannschaft glaubt und für Struktur und Taktik sorgt, gut gegen eine gestandene Mannschaft wie die TG Biberach spielen können und ihre Stärken und Chancen gut nutzen können.

Fazit von Trainer Marco Melo: „Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, wenig Fehler gemacht und gut verteidigt. In der 2. Halbzeit haben wir uns nicht immer an unsere vorgenommen Linie gehalten, das müssen wir lernen. Leider waren wir nicht vollzählig, was man gemerkt hat. Allerdings haben wir trotzdem gut gekämpft. Wichtig ist es, weiter dran zu arbeiten die Fehler abzustellen.“

Für Urach spielten: Irene Eble, Lene Geiger - Catherine Hermann (4), Lea Matziol (4), Merit Deutscher (8), Fabiana-Lisa Klein, Katja Lenknereit, Annika Hofmann, Stefanie Jud, Paula Mägdefrau (2), Franziska Weber (4), Sina Endele, Franziska Jud

Am kommenden Samstag, den 19. Oktober, wird unsere 1. Frauen Mannschaft auswärts gegen den HSG Deizisau/Denkendorf spielen. Über Unterstützung würden wir uns natürlich sehr freuen.

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5Okt/19

F1: Ohne Harz und ohne Mut

Nach einem harten Kampf mit erschwerten Bedingungen müssen sich die Uracher Frauen 1 mit einem 17:20 in Lehr geschlagen geben.

Für die Ermstälerinnen war von Anfang an klar, dass dieses Spiel schwer werden wird, da wohl der größte Gegner die Tatsache war, ohne Harz spielen zu müssen. Dies schien sich auch negativ auf das Selbstvertrauen auszuwirken. Von der ersten Minute an kam die Uracher Offensive nicht ins Rollen und konnte das gewohnte Tempospiel nicht umsetzen. Der TSV hatte klar die besseren Torchancen und auch die Abwehr funktionierte gut, doch die Trefferquote der Frauen war einfach zu gering. Somit ging man mit dem niedrigen Spielstand von 8:6 für den SC Lehr in die Halbzeitpause.

Nach einer ordentlichen Ansage in der Kabine kam das Spiel der Uracherinnen in den zweiten dreißig Minuten langsam ins Rollen. Dennoch lief man zunächst einem Rückstand hinterher, den die Frauen aus dem Ulmer Stadtteil auf bis zu fünf Tore ausbauen konnten. Aber die Uracher Frauen wollten sich so leicht nicht geschlagen geben. Das Tempospiel wurde nun besser und man kam über außen und über den Kreis zu wichtigen Treffern, sodass man mehrmals auf ein Tor herankam. Allerdings wollte der so wichtige Ausgleichstreffer nicht gelingen.

Insgesamt konnte man zu wenige Torchancen in Treffer ummünzen und der Gegner, der es gewohnt ist, ohne Harz zu spielen, konnte dies zu oft zu seinem Vorteil nutzen. Die Frauen aus Lehr schafften es immer wieder, mit „ungewöhnlichen“ Toren die Ermstälerinnen auf Distanz zu halten. Trotz aller Anstrengungen gelang es nicht, in Lehr zu punkten und so musste man sich mit 17:20 geschlagen geben.

Schlussendlich kann man sagen, dass das Team von Trainer Marco Melo mit zu wenig Selbstvertrauen und Mut auftrat. Von Beginn an kam man nicht richtig ins Spiel, vor allem die Torausbeute war dieses Mal zu gering.

Fazit von Trainer Marco Melo: „Das Spielen ohne Harz hat in der Württembergliga nichts zu suchen. Wir konnten nicht den Handball zeigen, zu dem wir sonst in der Lage sind. Außerdem haben wir zu viele klare Torchancen ausgelassen und am Anfang nicht mit der Freude gespielt, mit welcher wir sonst agieren. So gewinnt man kein Spiel, auch nicht gegen solch eine Mannschaft.“

Am Sonntag (12.10.19) wird es für die Frauen 1 des TSV Urach daheim um 18:00 Uhr gegen die TG Biberach weitergehen. Hier wird man allen Mut und Spielfreude wieder aktivieren, um weitere 2 Punkte zu ergattern.

Für Urach spielten: Eble - Herrmann (1), Matziol (3), Deutscher (3), Klein (1), Lenknereit, Hofmann (3), S. Jud, Mägdefrau (1), Weber (3), Geiger, Endele, F. Jud (1), Prinz (1)

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23Sep/19

F1: Nervenkitzel gegen Köngen

Am vergangenen Sonntag spielte die erste Frauenmannschaft des TSV Urach auswärts gegen den TSV Köngen. Nach einem spannenden Duell konnten die Mädels sich durchsetzen und gewannen die Partie am Ende mit 25:23. 

Am Anfang konnten die Spielerinnen mit einem sehr hohen Tempo und einer guten Abwehr mit 3 Toren in Führung gehen. Doch auch die Gegner schliefen nicht und konnten im gesamten Spielverlauf immer wieder bis auf ein Tor aufholen, weshalb das Spiel von Nervenkitzel geprägt war. 

In die zweite Halbzeit zogen die Uracher mit 9:13, jedoch schafften die Köngener Spielerinnen es,mit einem hohen Tempo und einer gut stehenden Abwehr, auf 12:13 aufzuholen. Danach ging es spannend weiter und die Köngener ließen keine Chance liegen und blieben dicht an den Urachern dran. Gegen Ende hin wurde es noch einmal extrem spannend da die Gegner sogar zu einem Unentschieden ausgleichen konnten. Die Stimmung in der Halle war dementsprechend angeheizt. Doch auch unsere Mädels waren voll auf motiviert und wollten das Spiel auf jeden Fall gewinnen. 

Dank Trainer Marco Melo, der mit seinem Coaching das beste aus der Mannschaft herausholte und auch in den kritischen Phasen einen kühlen Kopf bewahrte, spielten die Mädels konzentriert und nutzen ihre Chancen weshalb sie am Schluss einen verdienten Auswärtssieg erzielten.

Fazit von Trainer Marco Melo: "Wir haben sehr gut angefangen und während des gesamten Spiels ein gutes Tempo gehalten und eine sichere Abwehr gespielt. In der zweiten Halbzeit sind wir ab und zu weg von unsrer Linie gekommen, weshalb Köngen oft an uns rangekommen ist. Daran müssen wir weiter arbeiten. Irene Eble war auch heute wieder ein starker Rückhalt."

Das nächste Spiel der Frauen 1 vom TSV Urach findet am 3. Oktober gegen den SC Lehr auswärts statt. Auch dort würden wir uns natürlich sehr über jeden einzelnen Fan freuen.

Für Urach spielten: Irene Eble - Catherine Hermann (3), Lea Matziol (1), Fabiana-Lisa Klein (2), Katja Lenknereit, Annika Hofmann (1), Stefanie Jud, Paula Mägdefrau (7), Franziska Weber (4), Anna Boßler, Sina Endele, Franziska Jud (2), Marie Prinz (5)

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16Sep/19

F1: Auftaktsieg mit Ausrufezeichen!

Überzeugend und in der Höhe überraschend gewinnen die TSV-Frauen ihre Premiere in der Württembergliga-Süd gegen die HSG Fridingen/Mühlheim mit 32:24. Gegen einen der Meisterschaftsfavoriten zeigten die Ermstälerinnen eine geschlossene Mannschaftsleistung und siegten verdient.

Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. So konnte keine der beiden Mannschaften mit mehr als einem Tor davonziehen. Das lag zum einen an der aggressiven und beweglichen Abwehr auf Uracher Seite und zum anderen an der richtigen Einstellung, die Trainer Marco Melo seiner jungen Mannschaft mitgegeben hatte. Das Zusammenspiel von Kreis und Rückraum verbesserte sich von Minute zu Minute und führte zu gut herausgespielten Toren für die Heimmannschaft. Aber auch der Rückraum zeigte deutlich seine Wurfqualitäten und sorgte für einen spannenden Spielverlauf in der ersten Halbzeit. Deshalb gingen die beiden Teams mit einem gerechten 15:15 in die Halbzeit.

Nach einer klaren und motivierenden Ansprache in der Kabine durch Trainer Melo starteten die Frauen 1 furios in die zweite Halbzeit. Sieben Minuten lang schaffte es der Gegner nicht, in das Tor der Ermstälerinnen zu treffen. Zugleich zogen die TSV-Frauen mit vier Toren davon, was die HSG sichtlich beeindruckte. Immer sicherer spielte die Heimmannschaft auf und dominierte den Gegner durch ein taktisch diszipliniertes und konzentriertes Spiel. Nach wie vor erzielten Rückraum und Kreis schöne Tore. Die schnellen Gegenstöße des linken Flügels trugen ebenfalls dazu bei, den Vorsprung auszubauen. Hinzu kommt, dass eine starke Torhüterleistung den Frauen aus dem Donautal den Zahn gezogen hat. Ohne eine Schwächephase hatte das Heimteam den Gegner klar im Griff, zumal dieser kein Rezept gegen das Spiel der TSV-Frauen fand.

So kam es zu dem unerwartet hohen Sieg von 32:24 für Urach. Aufgrund einer sehr starken Teamleistung sowohl im Angriff als auch in der Abwehr bleiben die beiden Punkte zu Recht im Ermstal – ein Auftaktsieg mit Ausrufezeichen!

Fazit von Trainer Marco Melo: „Wir waren von der ersten Sekunde an voll da und wussten, was auf uns zukommt. Fridingen ist eine sehr unangenehme Mannschaft, aber mein Team hat genau das umgesetzt, was ich haben wollte. Abwehr und Torhüter waren stark und im Angriff haben wir unsere Möglichkeiten immer wieder bis zum sauberen Abschluss ausgespielt. Ich bin sehr stolz, besser hätte der Auftakt gegen so einen Gegner nicht laufen können. Jetzt müssen wir weiter an uns arbeiten und von Spiel zu Spiel denken.“

Am kommenden Sonntag (22.09.19) geht es für die Uracher Frauen zum TSV Köngen. Um 15:00 Uhr wird der TSV Urach in der Sporthalle bei der Burgschule wieder „alles auf die Platte bringen“ und sich über mitgereiste Fans freuen.

Für Urach spielten: Eble - Herrmann (4), Matziol (5), Deutscher (3), Lenknereit, Hofmann, S. Jud, Mägdefrau (3), Weber (7), Geiger, Endele, F. Jud (3), Prinz (7)

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