5Okt/19

F1: Ohne Harz und ohne Mut

Nach einem harten Kampf mit erschwerten Bedingungen müssen sich die Uracher Frauen 1 mit einem 17:20 in Lehr geschlagen geben.

Für die Ermstälerinnen war von Anfang an klar, dass dieses Spiel schwer werden wird, da wohl der größte Gegner die Tatsache war, ohne Harz spielen zu müssen. Dies schien sich auch negativ auf das Selbstvertrauen auszuwirken. Von der ersten Minute an kam die Uracher Offensive nicht ins Rollen und konnte das gewohnte Tempospiel nicht umsetzen. Der TSV hatte klar die besseren Torchancen und auch die Abwehr funktionierte gut, doch die Trefferquote der Frauen war einfach zu gering. Somit ging man mit dem niedrigen Spielstand von 8:6 für den SC Lehr in die Halbzeitpause.

Nach einer ordentlichen Ansage in der Kabine kam das Spiel der Uracherinnen in den zweiten dreißig Minuten langsam ins Rollen. Dennoch lief man zunächst einem Rückstand hinterher, den die Frauen aus dem Ulmer Stadtteil auf bis zu fünf Tore ausbauen konnten. Aber die Uracher Frauen wollten sich so leicht nicht geschlagen geben. Das Tempospiel wurde nun besser und man kam über außen und über den Kreis zu wichtigen Treffern, sodass man mehrmals auf ein Tor herankam. Allerdings wollte der so wichtige Ausgleichstreffer nicht gelingen.

Insgesamt konnte man zu wenige Torchancen in Treffer ummünzen und der Gegner, der es gewohnt ist, ohne Harz zu spielen, konnte dies zu oft zu seinem Vorteil nutzen. Die Frauen aus Lehr schafften es immer wieder, mit „ungewöhnlichen“ Toren die Ermstälerinnen auf Distanz zu halten. Trotz aller Anstrengungen gelang es nicht, in Lehr zu punkten und so musste man sich mit 17:20 geschlagen geben.

Schlussendlich kann man sagen, dass das Team von Trainer Marco Melo mit zu wenig Selbstvertrauen und Mut auftrat. Von Beginn an kam man nicht richtig ins Spiel, vor allem die Torausbeute war dieses Mal zu gering.

Fazit von Trainer Marco Melo: „Das Spielen ohne Harz hat in der Württembergliga nichts zu suchen. Wir konnten nicht den Handball zeigen, zu dem wir sonst in der Lage sind. Außerdem haben wir zu viele klare Torchancen ausgelassen und am Anfang nicht mit der Freude gespielt, mit welcher wir sonst agieren. So gewinnt man kein Spiel, auch nicht gegen solch eine Mannschaft.“

Am Sonntag (12.10.19) wird es für die Frauen 1 des TSV Urach daheim um 18:00 Uhr gegen die TG Biberach weitergehen. Hier wird man allen Mut und Spielfreude wieder aktivieren, um weitere 2 Punkte zu ergattern.

Für Urach spielten: Eble - Herrmann (1), Matziol (3), Deutscher (3), Klein (1), Lenknereit, Hofmann (3), S. Jud, Mägdefrau (1), Weber (3), Geiger, Endele, F. Jud (1), Prinz (1)

Bericht drucken
Kommentare (0)

Die Kommentarfunktion ist hier derzeit deaktiviert.

Trackbacks are disabled.