25Feb/08

Die 2 Seiten der Uracherinnen

Die Uracher Handballerinnen siegten am Sonntag gegen das Team des VFL Waiblingen mit 28:25. Zum wiederholten Male zeigte sich das Team von Trainer Holger Graf von zwei total unterschiedlichen Seiten und machten es in der 2. Halbzeit unnoetig spannend. Waiblingen praesentierte sich von Beginn an als erwartet spielstarker Gegner. Der beste Angriff der Liga stellte die Uracher Abwehr ein ums andere Mal vor groessere Probleme, was einen 2:5 Rueckstand zur Folge hatte. Dann steigerten sich die Gastgeberinnen. Die Abstimmungsprobleme in der Abwehr wurden minimiert. Falls dann doch noch ein Wurf auf das Uracher Gehaeuse kam, war die gut aufgelegt Sarah Eisemschmid zur Stelle. Urach machte durch Tempogegenstoesse und seinem schnellen Angriffspiel aus dem Rueckstand eine 8:5 Fuehrung. Dann wieder eine kurze Schwaechephase der Hausherrinnen. Durch unvorbereitete Wuerfe sowie disziplinlose Spielweise wurde die Fuehrung hergeschenkt, was Trainer Holger Graf zu einer Auszeit in der 16. Minute bewog. Von nun an zeigte sich das Uracher Team von seiner Schokoladenseite. Zahlreich abgefangene Baelle wurden konsequent zu Toren umgewandelt. Urach spielte sich in einen Rausch und fuehrte zur Halbzeit mit 19:12. Was die Uracherinnen den Zuschauern nach der Halbzeit boten war unterirdisch. Anstatt mit dem gleichen Engagement weiterzuspielen schalteten sie 3 Gaenge zurueck. Zu laessig und nicht mit der absoluten Entschlossenheit wurde gespielt. Zahlreich ausgelassene Chancen nutzten die Waiblingerinnen und holten Tor um Tor auf. 20:18 lautete der Spielstand in der 43. Minute. Die 3. Zweiminutenstrafe fuer Zinete Fazliju folgte kurz darauf. Von nun an schaffte es keine Mannschaft sich abzusetzen. Beim Stand von 23:24, als Sarah Eisenschmid einen 7 Meter entschaerfen konnte, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Mit dem unbedingten Willen zu siegen und wieder schoen heraus gespielten Toren konnten die Uracherinnen einen 28:25 Sieg erzwingen.

Es spielten: S. Eisenschmid, A. Schuster (1), L. Muckenfuss (7/3), E. Richter, T. Guenther, C. Schulz (2), J. Baltrock (4), S. Ziegler (1), P. Klein (8), Z. Flazliju (5), A. Ebinger

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