29Sep/08

Urach zahlt im ersten Heimspiel kraeftig Lehrgeld

Am vergangenen Sonntagnachmittag unterlag der Wuerttemberg-Ligist TSV Urach gegen die stark aufspielende TSG Giengen mit 20:30 (7:11). Doch auch wenn das Ergebnis zaehlermaessig recht deutlich ausfaellt: Dass die Tordifferenz zehn Treffer ausmacht, lag teilweise an mangelnder oder nicht abgerufener Leistung der Uracher Spielerinnen, aber noch viel mehr an der hervorragenden Qualitaet der gegnerischen Mannschaft, die aeusserst motiviert von Beginn an zeigte, welches Ziel sie eigentlich verfolgt, naemlich den Aufstieg am Saisonende. Dies bekamen die Uracherinnen durch den entschiedenen Auftritt schmerzlich zu spueren.

Der TSV begann ungewohnt verhalten, zeigte viel Respekt vor dem Gegner und geriet prompt mit 0:2 in Rueckstand. Dann schien sich die Mannschaft wieder gefangen zu haben und erzielte in der elften Minute den Ausgleichstreffer zum 3:3 Zwischenstand. Danach tat sie sich jedoch erneut schwer gegen die schnellen Spielerinnen der TSG, die vor allem im Angriff variabler und spritziger agierten und so viel zuegiger zu ihren Treffern kamen als die Uracherinnen, die sich fast jedes Tor mit viel Muehe erarbeiten mussten. Dies lag allerdings groesstenteils an der kompakten und gut organisierten Abwehr der Gienger Spielerinnen, die ihrerseits zunaechst auch ihre liebe Not mit der hervorragend spielenden Abwehr des TSV Urach hatten. Diese Staerke der beiden Mannschaften im Defensivbereich spiegelt sich auch in der niedrigen Trefferquote wider: Nach zwanzig Minuten stand es lediglich 4:7 fuer Giengen.

Noch schien alles offen, aber dann riss Giengen immer wieder Luecken in die Uracher Abwehr und schoss ein Tor nach dem anderen. Urach konnte zwar ab und an einen Anschlusstreffer erzielen, aber der Pausenstand von 7:11 war schon richtungsweisend.

Zu Beginn der zweiten Spielhaelfte baeumte sich die Uracher Mannschaft noch einmal auf, verkuerzte zweimal direkt hintereinander nach schoenen Spielzuegen zum 9:11, musste jedoch unmittelbar danach einen Treffer nach einem Bilderbuch-Tempogegenstoss hinnehmen. Und Giengen legte nach: Ob wuchtige Treffer aus dem Rueckraum, herausgespielte Tore oder Strafstoesse

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