22Jan/09

Urach empfaengt Mitaufsteiger FSG Dozdorf/Geislingen

Es muss dringend wieder Zaehlbares her, wenn am kommenden Sonntag der TSV Urach gegen die FSG aus Donzdorf/Geislingen antritt. Ein Selbstlaeufer wird es bestimmt nicht, dem momentanen Tabellenneunten Punkte zu entreissen, aber die Uracher Spielerinnen sind heiss auf eine Revanche, denn das Hinspiel im Herbst mussten sie leider aus der Hand geben. Die FSG hat jedoch seit der Winterpause einen gewissen Lauf, insbesondere was ihre spielerischen Qualitaeten betrifft. Zwar konnten sie die letzten beiden Partien gegen Giengen/Brenz und Weingarten nicht gewinnen, aber sie praesentierten sich in beiden Begegnungen sehr stark und als gleichwertige Gegner, die problemlos ganz oben mitspielen koennen. Ihr abwechslungs- und temporeiches Spiel wird die Uracher Mannschaft am Sonntag sicherlich maechtig aufwirbeln, sollte es dem TSV nicht gelingen, von Beginn an dagegen anzugehen und einige Gegnerinnen aus dem Spiel zu nehmen, um den Spielfluss zu unterbinden und das Geschehen in der eigenen Halle zu kontrollieren.

Wirft man einen Blick auf den Spielplan, ist ein Sieg am Sonntag auch psychologisch sehr wichtig, um gestaerkt an die naechsten beiden Herausforderungen in Weingarten und in Nellingen zu gehen.

Um am Sonntag als Siegerinnen vom Platz zu gehen, muessten die Uracherinnen allerdings in erster Linie damit aufhoeren, sich selbst im Weg zu stehen. Wichtig waere, sich zusammenzureissen und als eine echte Einheit aufzulaufen. Die letzten zwei Spiele haben den Uracherinnen deutlich vor Augen gefuehrt, was unwillkuerlich eintritt, wenn dies nicht der Fall ist: mangelnde Konzentration, wenig Biss und eine traege und passive Spielweise waren die Folge - insbesondere im Duell gegen Giengen/Brenz. Die Abwehr arbeitete nicht im Verband und die Angriffsaktionen waren in den wenigsten Faellen zwingend genug. Anstatt mit Laufspiel die gegnerische Mannschaft in Bewegung zu bringen und sich dadurch sichere Chancen zu erarbeiten, gab es meist nur Einzelaktionen mit Ball. Standhandball war angesagt.

Das muss am Sonntag anders werden, darueber ist sich die Mannschaft einig. Trainer Holger Graf ist sehr zuversichtlich, dass sein Team entsprechende Faehigkeiten hat und diese auch abrufen wird, um am Sonntag als Sieger vom Platz zu gehen. Schoen waere es, die Mannschaft beschwingt, befreit und engagiert in der Ermstalhalle zu erleben, wenn um 15 Uhr die Partie gegen die FSG Donzdorf/Geislingen angepfiffen wird.

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